Stadtführungen durch Münchberg

Begeben Sie sich mit uns auf eine spannende Reise durch die Vergangenheit unserer Stadt!

Hier finden Sie eine knappe Übersicht der angebotenen Rundgänge. Für alle empfiehlt es sich, wetterfeste Kleidung und passendes Schuhwerk einzupacken. Grundsätzlich sind alle Routen auch für Kinderwägen und Rollstuhlfahrer geeignet - schreiben Sie uns bitte im Zweifelsfall einfach eine Nachricht, um detaillierte Absprachen zu treffen. 

 

Historische Führung

Bei der Wanderung durch die Stadt wird an verschiedenen Plätzen für jeweils ca. 5 bis 10 Minuten angehalten. Angefangen bei den mittelalterlichen Kellern im Kreuzberghohlweg und der Turmhügelanlage über die Bahngeschichte hin zur Industrie wird ein grober Durchzug durch die gesamte Stadtgeschichte angeboten. Viele historische Aufnahmen machen den Spaziergang zu einem einmaligen Erlebnis. Der Treffpunkt ist dabei stets das Rathaus, wobei relativ kurzfristig entschieden werden kann, ob allein die Obere Stadt begangen und mit einem Besuch in der Historischen Ausstellung abgeschlossen werden soll (Dauer ca. 2 Stunden), oder aber die gesamte Route in Angriff genommen wird (Dauer ca. 3 Stunden). Letzteres beinhaltet in den Monaten Mai bis September auch eine Begehung der Felsenkeller im Kreuzberghohlweg.

 

Kinderführung

Die Kinderführung dauert ca. 1 bis 1 1/2 Stunden und führt fast den gleich Weg wie auch die historische Führung durch die Stadt. Allerdings gibt es hier natürlich mehr Zwischenstopps, bei denen die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen können. Der locker gehaltene Vortrag gibt Einblicke in die engste Heimatgeschichte, die in der Schule meist nur am Rande behandelt werden kann. Zum Abschluss gibt's bei einem Quiz auch noch etwas zu gewinnen.

Themenführung "Im Schatten des Reichsadlers"

Die Stadt Münchberg galt lange Zeit als Musterbeispiel für eine Kleinstadt im Nationalsozialismus. Noch heute existieren viele Bauwerke mit braunem Hintergrund in der Stadt, doch sind sie von der Bevölkerung völlig unbemerkt. Zusammen erkunden wir eines der dunkelsten Kapitel unserer engsten Geschichte: Begeben Sie sich auf eine Reise durch die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur in Münchberg, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der bis auf das letzte Detail geplanten Aufmärsche und besichtigen Sie Mahnmale und Bauwerke, die der Allgemeinheit normalerweise verschlossen sind. Das beste Mittel, um zu verhindern, dass sich solche Grausamkeiten wiederholen ist es zu verstehen wie sie damals entstehen konnten, denn "Die Geschichte lehrt andauernd"! Der zweistündige Rundgang beginnt am Bahnhof in Münchberg und endet am ehemaligen Kriegerdenkmal auf dem Rohrbühl.

Themenführung "Patente Münchberger"

Münchberg zieht an – dieses Motto gilt nicht nur mit Blick auf die aktuelle Lebensqualität in der Stadt, sondern hatte auch in deren bewegter Vergangenheit immer wieder großen Zuspruch widerfahren. Unter die vielen Einwohner, die Münchberg als ihre Heimat betrachten, fallen indes auch solche, die man getrost als „VIPs“ bezeichnen könnte – immerhin sind ihre Taten und ihr Wirken weit über die oberfränkischen Grenzen hinaus bekannt geworden. Seien es der Feuerzeug-Erfinder Johann Wolfgang Döbereiner, der Luftschiffkapitän Georg Hacker, der Strickmaschinenkonstrukteur Robert Zahn oder auch der Automobil-Pionier August Horch.

 

Alle stehen in einer engen Verbindung zu Münchberg und der näheren Region, sodass sie es verdient hatten, im Zuge einer Sonderführung ins rechte Licht gerückt zu werden. Treffpunkt ist das Rathaus, an dem der Rundgang nach gut eineinhalb Stunden endet. Ab einer Gruppenstärke von 20 Personen wird zudem ein kleines Highlight angeboten, da sich dann Georg Hacker höchstselbst die Ehre gibt, um in seine Vergangenheit zu entführen.

 

Routen

Kontakt

c/o Adrian Roßner

Am Galgenberg 1
95239 Zell im Fichtelgebirge
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